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In unserer Kindergruppe wird nach den Grundlagen der Waldorfpädagogik gearbeitet. 

Hier haben die Kinder die Möglichkeit, einen Schritt aus dem familiären Rahmen hinaus in eine beständige Gruppe mit gleichaltrigen Kindern und einer neuen, weiteren Bezugsperson zu gehen. Der Alltag bietet ihnen die unterschiedlichsten Lernmöglichkeiten. Neue Lieder und Fingerspiel bereichern ihr Leben. 

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Der Schritt in die Kindergruppe, heißt für viele Kinder die erste Loslösung von dem Menschen, der für die Kleinen absolute Sicherheit bedeutet. Deshalb ist uns eine behutsame, elternbegleitete Eingewöhnungszeit äußerst wichtig. Mit Mama oder Papa als „sicherer Hafen“ im Hintergrund darf sich das Kind ganz in Ruhe mit der Kindergärtnerin, den anderen Kindern und den Spielsachen vertraut machen. Unser gut strukturierter Tagesablauf, mit den vielen kleinen Ritualen erleichtert dem Kind diesen Schritt.

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Kommt ein Kind neu in die Kindergruppe, so gilt es zuallererst eine Bindung zum Kind aufzubauen, die von emotionaler Wärme und Feinfühligkeit geprägt ist. Aus diesem Vertrauen heraus, kann das Kind dann die Freiheit entwickeln, zu spielen, zu üben und auszuprobieren, kurz: sich selbstbestimmt mit der Welt auseinander zu setzen.

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Dazu benötigt es Zeit und Ruhe. In der Kindergruppe versuchen wir, dem Kind einen gut gelebten Alltag mit seinen vielen Lernmöglichkeiten zu bieten und gerade hierbei den Kindern die Zeit zu lassen, die Dinge des alltäglichen Lebens selbst zu tun. Es wird für viel freie Spielzeit (drinnen und auch täglich im Garten) gesorgt.

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Die liebevolle räumliche Umgebung ist besonders für die Bedürfnisse des kleinen Kindes gestaltet. Wir bieten vorwiegend natürliche Materialien und unfertige Dinge zum Spielen (Kastanien, Muscheln, Hölzer), welche verwandelbar sind und somit die Fantasiekräfte und die Sinneswahrnehmung vielfältig anregen. Unterschiedliche Gegenstände bieten für die Kinder viele verschiedene Möglichkeiten, sich das zu bauen, was sie für ihr Spielen und Üben benötigen.  Spielhäuser bieten einen geborgenen Raum zum Rückzug.

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Das kleine Kind erzieht sich am Vorbild des Erwachsenen. Durchschaubare, liebevolle Handlungen regen die Kinder zu eigenem Tun an (z.B. beim Zubereiten der gemeinsamen Jause). Es kommt vor allem auf eine von Respekt und Achtsamkeit getragene innere Haltung an, die wir dem Kind gegenüber haben.